Boo denkt nach

Aus dem Maschinenraum

Keine Firma und kein Team, sondern ein Student mit einem Laptop und einem Gespenst mit Brille. Hier steht, warum es diese App gibt und was sich mit jeder Version ändert.

Die Geschichte

Warum es Bookinder gibt

Von Dominik. Dieser Text steht so auch in der App, unter „Über mich“.

Hi, ich bin Dominik. Hinter Bookinder steckt keine Firma und kein Team, sondern einfach nur ich. Ich studiere, komme eigentlich aus der geisteswissenschaftlichen Richtung und habe mit IT eigentlich gar nichts zu tun. Nebenbei arbeite ich, um mir mein Studium und meine eigene Wohnung zu finanzieren. Die App ist in meiner freien Zeit entstanden, weil mir genau so eine selbst gefehlt hat.

Angefangen hat alles mit einem Problem, das ich selber hatte. Früher stand ich oft stundenlang in Buchhandlungen vor den Regalen und wusste einfach nicht, was für ein Buch ich eigentlich haben will. Im Internet war es noch schlimmer. Die schiere Menge hat mich so erschlagen, dass ich am Ende meistens nur frustriert war und gar nichts mitgenommen habe.

Dazu kommt: Ich habe mich immer wieder mit meiner Freundin gemessen, wer ein Buch zuerst durch hat oder wer im Urlaub mehr schafft. Meine gelesenen Bücher habe ich dabei einfach in den Notizen am Handy mitgeschrieben, was auf Dauer ehrlich gesagt ziemlich langweilig war.

Was mich außerdem beschäftigt: Viele in meinem Umfeld lesen gar nicht und haben auch keine Motivation dazu. Ich rede mit ihnen nicht mal mehr darüber, weil es einfach null Interesse weckt. Und selbst bei mir merke ich es. Ich nehme mir ständig vor, mehr zu lesen, und mache es dann doch nicht.

Genau deshalb gibt es Bookinder. Ich wollte eine App, die dich nicht überfordert, sondern dich ständig motiviert, begleitet und vielleicht sogar anregt. Eine, die dir hilft, dein nächstes Buch zu finden, ohne dich durch tausend Treffer zu wühlen, und die das Lesen wieder zu etwas macht, auf das du Lust hast, statt zu etwas, das du dir nur vornimmst.

Bookinder ist bewusst klein und persönlich gehalten.

Dominik und Boo

Über das Maskottchen

Wer ist eigentlich Boo?

Ein kleines Gespenst mit einer viel zu großen Brille.

Boo begleitet dich durch die ganze App. Er sucht Bücher für dich, freut sich, wenn du eines durch hast, sitzt im Raumanzug auf deinem Lesefortschritt und wird ein bisschen traurig, wenn eine Serie reißt. Wenn du keinen Gegner für ein Duell hast, tritt er selbst an, und mit jedem Rang, den du erreichst, wird er ein Stück stärker.

Er ist keine Zeichnung, die irgendwo als Bilddatei liegt. Boo wird bei jedem Auftritt neu gezeichnet, also Körper, Brille, Augen und Mund. Deshalb kann er blinzeln, sich umsehen, Kostüme tragen und in jeder Größe scharf bleiben. Auch der Boo auf dieser Website ist derselbe Boo, mit denselben Maßen wie in der App.

Es gibt achtunddreißig Kostüme, vom Detektiv über die Hexe bis zum Astronauten. Freigeschaltet werden sie mit deiner Lese-Serie und nicht mit Geld.

Boo freut sich

Wenn du ein Buch durch hast

Boo ist überrascht

Wenn ein Match auftaucht

Boo denkt nach

Während er nach Büchern sucht

Boo ist schüchtern

Wenn du noch nicht angemeldet bist

Neu in Version 1.2

Challenges, die mitzählen

Das größte Update seit dem Start.

Bisher war die Tages-Challenge ein Knopf, den man gedrückt hat. Das war das Grundproblem, denn ein Häkchen, das man auch ohne Buch setzen kann, ist keine Rückmeldung, sondern Dekoration.

Jetzt zählt die App, was du wirklich tust. Gelesene Seiten, Minuten im Fokus-Modus, beendete Bücher und entschiedene Karten laufen in dasselbe Ziel, und die Challenge hakt sich von selbst ab, sobald du dort angekommen bist. Statt „nicht erledigt“ steht da, was noch fehlt. Wenn du nicht weißt, wo in der App eine Aufgabe passiert, erklärt ein Tipp auf die Karte den Weg und bringt dich mit einem Knopf hin.

Der Fortschritt ist eine Reise geworden

Drei Stationen statt einer Liste, also SUB, Lese ich und Gelesen. Jedes Buch wandert sichtbar von links nach rechts, und über dem Gelesenen spannt sich dein Universum als Sternenhimmel, in dem jedes durchgelesene Buch ein Stern ist. Die Station „Lese ich“ hat kein Limit von drei Büchern mehr und rechnet dir aus, wann du voraussichtlich durch bist.

Der Wunschzettel verschenkt sich leichter

Der Stern an einem Cover macht aus einem Match einen Wunsch. Dein Zettel hat eine eigene Seite, und du kannst ihn mit einem Link zu jedem Buch verschicken, auch an Leute ohne die App. Freunde sehen, was noch frei ist, und können ein Buch reservieren, ohne dass du davon erfährst.

Außerdem

  • Zwischen Entdecken und Matches wischt man jetzt einfach hin und her.
  • Abgebrochene Bücher bekommen ein eigenes Regal, auf Wunsch mit Grund und Seite.
  • Die Erinnerung nennt, was noch fehlt, statt nur „deine Challenge wartet“.
  • Die ganze App liegt auf demselben warmen Papierton statt auf Systemgrau.

Werkstatt

Woran ich gerade baue

Ehrlicher Stand, kein Versprechen.

An einer Fassung für Android. Sie hängt am selben Konto wie die App für das iPhone, damit ein Regal auf beiden Geräten dasselbe ist. Entdecken, Merkliste, Fortschritt und die Challenges laufen dort schon, Salon und Arena kommen später.

Und an all den Dingen, die aus Rückmeldungen kommen. Wenn dir etwas fehlt oder etwas nervt, schreib mir an app.bookinder@gmail.com. In der App gibt es dafür auch ein Formular, das direkt bei mir landet.